Mit toten kommunizieren

Mit Verstorbenen kommunizieren – Möglich?

Ist es möglich mit Verstorbenen zu kommunizieren? So pauschal lässt sich diese Frage leider nicht beantworten. Für die einen, deren Denkmuster oft rational, logisch und abstrakt geprägt ist, ist das Herstellen von Jenseitskontakten Scharlatanerie, Schein und Täuschung und eine metaphorische Gelddruckmaschine, die aus Gefühlen der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit Geld druckt.

Für die anderen ist die jenseitige Welt und die Kommunikation mit ihr eine Tatsache, die nicht nur auf ihren Glauben, sondern auch auf ihren erlebten Erfahrungen beruht.

Wie so oft im Leben ist auch hier die Erfahrung der wertvollste Lehrmeister. Um von Dingen überzeugt zu sein und den Glauben in jene zu stärken, braucht es die notwendigen Erlebnisse und Erfahrungen. Willst du also rausfinden, wie und ob du mit Toten kommunizieren kannst, so suche einen Weg, der dich in diese Richtung bringt.

Mit verstorbenen kommunizieren

Menschen, die diesen Weg bewusst gesucht haben, haben ihn auch meistens gefunden. Der berühmte Sterbeforscher Bernhard Jakoby berichtet in seinen Büchern (z.B. Trost und Hilfe aus dem Jenseits: Gespräche mit Verstorbenen) von unzähligen Nahtoderlebnissen und Nachttodkontakten mit Verstorbenen. Für ihn ist es eine Tatsache, dass das Bewusstsein und die Seele nach dem Tod weiter existieren. Mit dieser Ansicht steht er auch nicht alleine da: Für jedes Medium oder für jede Person, die Jenseitskontakte selbst herstellen können, hat sich die Frage nach dem Weiterleben beantwortet, nämlich dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Der Mensch neigt dazu Dinge vorschnell zu verurteilen, deren Komplexität und Ganzheit er nicht erfassen kann bzw. gar nicht erfassen will. Es reichen ihm wissenschaftliche Methodik und logische Schlussfolgerungen um z.B. „geistige Phänomene“ ausschließen zu können. Doch auch die Wissenschaft muss einsehen, dass man noch nicht alles im Universum erklären kann und nicht jede noch so kleine Ebene rationalisieren kann. So bleibt noch immer genug Spielraum für persönliche Erfahrungen und Erlebnisse mit der geistigen Welt, deren Geschehnisse man nicht verstehen, sondern erleben muss.

Willst du also wissen, ob es möglich ist mit Toten zu kommunizieren? So trainiere deine Medialität und verbinde dich mit der geistigen Welt. Für den Einstieg ist es am besten, wenn du dir die Kenntnisse eines professionellen Mediums zu Nutze machst. Ohne Vorwissen ist der Einstieg in die geistige Welt fast unmöglich. Für Expertenwissen musst du natürlich auch bereit sein, dafür etwas zu bezahlen. Für den Einstieg in die Medialität empfehle ich entweder den Online Videokurs ” Der leichte Weg in die Medialität” von Bettina Suvi Rode oder ein gutes Buch. (z.B. Nachricht aus dem Jenseits 2.0)

 Meine Empfehlungen:  

Der Wunsch, mit Verstorbenen in Kontakt zu treten, ist oft naheliegend, resultiert er doch aus einem tiefen, inneren Schmerz, deren Endgültigkeit man nicht hinnehmen will bzw. kann. Verstirbt ein geliebter Mensch, wird man jedoch zwangsläufig mit dieser Absolution konfrontiert. Das soll es jetzt gewesen sein? Die Vorstellung einen so geliebten Menschen ab jetzt nie wieder zu sehen ist einfach unerträglich. Es stellt sich zwangsläufig die Frage aller Fragen: Was ist der Sinn des Lebens? Könnte man mit Verstorbenen in Kontakt treten und somit von einer jenseitigen, geistigen Welt überzeugt werden, so bekäme die essenziellste Frage unseres Seins einen neuen Blickwinkel. Es würde ein Leben nach dem Tod existieren, Gedanken über die Sterblichkeit und einer damit einhergehenden Sinnlosigkeit, könnte man vorerst bei Seite schieben.

Die Frage nach dem Sinn des Lebens. Sie ist fast so alt wie die Menschen selbst. Seit dem Moment, in dem unser Gehirn die ersten komplexen, schlussfolgernden und abstrakten Gedanken zuließ, wurde sie gestellt. Viele haben sich in der Suche nach einer Antwort aufgegeben, manche haben in ihren Gedanken eine unsichtbare Mauer aufgezogen, um sich nicht in einem unendlichen Gedankenkarusell von Möglichkeiten zu verlieren. Leider wird und diese Frage immer eine Antwort schuldig bleiben. Wer versucht nach einer Antwort zu streben, wird schlussendlich die gleichen Qualen erleiden wie Sisyphos. Wenn du des Rätsels Lösung nahe bist und der sinnbildliche Stein fast auf den Gipfel zu seien scheint, dann rollt deine Erkenntnis, gebündelt in einem Stein, am Ende doch wieder ins Tal hinab. Und du verstehst endlich die Bedeutung des Satzes: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“.

Heutzutage stellen sich diese „Sinnfrage“ immer weniger Menschen. Genauso wie sich immer weniger mit dem Tod beschäftigen. Er wurde aus unserer Kultur quasi verdrängt. Optimierung, Leistung und Verbesserung sind die Signalwörter unserer Zeit, mit unserer Endlichkeit wollen wir uns nicht mehr beschäftigen. Der Tod findet keinen Platz mehr in einer grenzenlosen Gesellschaft, in der das Individuum „alles schaffen kann“, was es will.

Anders war das noch bei den alten Ägyptern. Dort war der Tod fester Bestandteil der Kultur. Das diesseitige Leben diente lediglich der Vorbereitung für das Jenseits. So wurde der Körper nach dem Tod mumifiziert, weil man annahm, er würde in der jenseitigen Welt noch gebraucht werden. Das Grab der Pharaonen wurde auch mit zahlreichen Beigaben geschmückt, die dem Toten im Jenseits helfen sollten. So fand der Archäologe Howard Carter 1922 das noch ungeplünderte Grabmal des Pharaos „Tutanchamun“, zusammen mit Tausenden von Grabbeigaben.

Auch wenn ich jetzt gegen Ende etwas abgeschweift bin, hoffe ich, ich konnte die Eingangsfrage für euch zufriedenstellend beantworten. Wer also mit Toten kommunizieren will, sollte es einfach ausprobieren und sich dann seine eigenen Meinung bilden, ob es denn möglich ist.